Samstag, Juli 14, 2007

Wo dein Schatz ist da ist auch dein Herz!



Aus dem hl. Evangelium nach Lukas 12:32 – 48


32 Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn euer Vater hat beschlossen, euch das Reich zu geben.
33 Verkauft eure Habe, und gebt den Erlös den Armen! Macht euch Geldbeutel, die nicht zerreißen. Verschafft euch einen Schatz, der nicht abnimmt, droben im Himmel, wo kein Dieb ihn findet und keine Motte ihn frisst.
34 Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.
35 Legt euren Gürtel nicht ab, und lasst eure Lampen brennen! 36 Seid wie Menschen, die auf die Rückkehr ihres Herrn warten, der auf einer Hochzeit ist, und die ihm öffnen, sobald er kommt und anklopft.
37 Selig die Knechte, die der Herr wach findet, wenn er kommt! Amen, ich sage euch: Er wird sich gürten, sie am Tisch Platz nehmen lassen und sie der Reihe nach bedienen.
38 Und kommt er erst in der zweiten oder dritten Nachtwache und findet sie wach - selig sind sie.
39 Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses wüsste, in welcher Stunde der Dieb kommt, so würde er verhindern, dass man in sein Haus einbricht.
40 Haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.
41 Da sagte Petrus: Herr, meinst du mit diesem Gleichnis nur uns oder auch all die anderen?
42 Der Herr antwortete: Wer ist denn der treue und kluge Verwalter, den der Herr einsetzen wird, damit er seinem Gesinde zur rechten Zeit die Nahrung zuteilt?
43 Selig der Knecht, den der Herr damit beschäftigt findet, wenn er kommt!
44 Wahrhaftig, das sage ich euch: Er wird ihn zum Verwalter seines ganzen Vermögens machen.
45 Wenn aber der Knecht denkt: Mein Herr kommt noch lange nicht zurück!, und anfängt, die Knechte und Mägde zu schlagen; wenn er isst und trinkt und sich berauscht,
46 dann wird der Herr an einem Tag kommen, an dem der Knecht es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt; und der Herr wird ihn in Stücke hauen und ihm seinen Platz unter den Ungläubigen zuweisen.
47 Der Knecht, der den Willen seines Herrn kennt, sich aber nicht darum kümmert und nicht danach handelt, der wird viele Schläge bekommen.
48 Wer aber, ohne den Willen des Herrn zu kennen, etwas tut, was Schläge verdient, der wird wenige Schläge bekommen. Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel zurückgefordert werden, und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man umso mehr verlangen.










„Fürchte dich nicht, du kleine Herde!“ Jesus meint seine Jünger mit der kleinen Herde. Er spricht mit diesen Worten ihre Sorge um alltägliche Bedürfnisse an: um Essen, Trinken und Kleidung. Das alles soll nicht ihre erste Sorge sein, denn darum kümmert sich der Vater im Himmel. Ihnen muss es um das Reich gehen; dann wird ihnen das andere dazugegeben. Jesus möchte das Streben seiner Jünger zuerst auf das Reich ausrichten. Dieses vorrangige Streben seiner Jünger läuft nicht ins Leere. Vielmehr entspricht ihm der Beschluss ihres Vaters im Himmel, ihnen dieses Reich auch zu geben.

Dieser Beschluss soll die Entschlossenheit der Jünger für dieses Reich begründen. Doch was ist mit diesem Reich gemeint? Sogleich kommt die Bitte des Vater unser Gebetes in den Sinn: „Dein Reich komme!“ In diesem Gebet wird der Vater im Himmel angesprochen. Es geht also um das Reich Gottes. Das befreit von Angst und Furcht, denn mit dem Reich Gottes ist seine Herrschaft gemeint.

Wir dürfen mit Recht annehmen, dass dieses Trostwort auch uns meint. Durch die Taufe gehören wir zu den Jüngern Jesu und somit zu seiner kleinen Herde. Zwar sind die Christen weltweit bereits über eine Milliarde an Zahl; dennoch erleben wir uns im Alltag oft genug als kleine Herde. Worin mögen wohl unsere Ängste bestehen? Was befürchten wohl wir? Der Vater, unser Vater hat beschlossen auch uns das Reich zu geben. Streben also auch wir entschlossen diesem Reich zu. Lassen wir uns von unseren Ängsten nicht lähmen und auffressen. Sie sind ein Zeichen dafür, dass unser Schatz noch nicht im Himmel ist; dass wir unseren Schatz von Dieben und Motten bedroht erleben; dass wir unseren Schatz im ängstlichen Kreisen um uns selber suchen weil wir selber unser Schatz sind, an dem unser Herz hängt. Wie kommen wir von uns selber los? Jesus antwortet: „Wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es retten.“ (Lk 9:24) Um Jesu willen sein Leben verlieren, heißt sich abwenden von sich und sich Jesus zuwenden und sich so öffnen für das Reich, das unser Vater uns geben will. Und dieses Reich ist genau sein Sohn Jesus Christus.

Denken wir nur an Maria, die Mutter Jesus: Ihr sagte der Engel auch: „Fürchte dich nicht!“ Und wie sie sich daraufhin eingelassen hat auf seine Botschaft hat sie sich dem Reich geöffnet, das ihr Vater beschlossen hatte, ihr zu geben, indem sie in der Kraft des hl. Geistes seinen Sohn empfangen hat. Wir sehen, das Reich Gottes und Jesus Christus sind ein und dasselbe.
Oder denken wir nur an den Apostel Paulus (2Kor 4:6-18): Er hat klar Jesus Christus als den Sohn Gottes erkannt; das ist für ihn ein Schatz, ja, der Schatz schlechthin. Um diesen Schatz zu gewinnen, wird ihm alles Übrige zum Unrat, den er aufgibt (vgl. Phil 3:8f.)

Und Paulus ist sich bewusst: „Diesen Schatz tragen wir in zerbrechlichen Gefäßen; so wird deutlich, dass das Übermaß der Kraft von Gott und nicht von uns kommt. Von allen Seiten werden wir in die Enge getrieben und finden doch noch Raum; wir wissen weder aus noch ein und verzweifeln dennoch nicht; wir werden gehetzt und sind doch nicht verlassen; wir werden niedergestreckt und doch nicht vernichtet.“ (2Kor 4:7-9) „Wir gelten als Betrüger und sind doch wahrhaftig; wir werden verkannt und doch anerkannt; wir sind wie Sterbende, und seht: wir leben; wir werden gezüchtigt und doch nicht getötet; uns wird Leid zugefügt, und doch sind wir jederzeit fröhlich; wir sind arm und machen doch viele reich; wir haben nichts und haben doch alles.“ (2Kor 6:8-10)
Verstehen wir nun, was es heißt, dass wir keine Angst zu haben brauchen, vor nichts und vor niemand, weil unser Vater uns das Reich geben will?
Verstehen wir nun wie so ganz und gar Jesus Christus selber dieses Reich ist?

Lassen wir uns doch dieses Reich schenken: Im Lesen der hl. Schrift und da besonders des Evangeliums, in der Feier der Eucharistie, im Sakrament der Buße und im Dienst an unserem Nächsten in der Familie, in der Freundschaft, im Beruf, in unserer Pfarre.

Erwählen wir Jesus zu unserem Schatz und lassen wir unser Herz IHM gehören dann sind wir in keiner Einsamkeit allein, in keiner Traurigkeit ohne Freude, in keiner Hoffnungslosigkeit ohne Zuversicht, in keiner Ohnmacht ohne Stärke, in keiner Verletzung ohne Bereitschaft zur Vergebung, in keiner Dunkelheit ohne Licht, in keinem Sterben ohne Leben. Amen!

Herr, lehre uns beten!


Aus dem hl. Evangelium nach Lukas 11:1 – 13

1 Jesus betete einmal an einem Ort; und als er das Gebet beendet hatte, sagte einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie schon Johannes seine Jünger beten gelehrt hat. 2 Da sagte er zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme.
3 Gib uns täglich das Brot, das wir brauchen.
4 Und erlass uns unsere Sünden; denn auch wir erlassen jedem, was er uns schuldig ist. Und führe uns nicht in Versuchung.
5 Dann sagte er zu ihnen: Wenn einer von euch einen Freund hat und um Mitternacht zu ihm geht und sagt: Freund, leih mir drei Brote;
6 denn einer meiner Freunde, der auf Reisen ist, ist zu mir gekommen, und ich habe ihm nichts anzubieten!
7 wird dann etwa der Mann drinnen antworten: Lass mich in Ruhe, die Tür ist schon verschlossen, und meine Kinder schlafen bei mir; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben?
8 Ich sage euch: Wenn er schon nicht deswegen aufsteht und ihm seine Bitte erfüllt, weil er sein Freund ist, so wird er doch wegen seiner Zudringlichkeit aufstehen und ihm geben, was er braucht.
9 Darum sage ich euch: Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet.
10 Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet.
11 Oder ist unter euch ein Vater, der seinem Sohn eine Schlange gibt, wenn er um einen Fisch bittet,
12 oder einen Skorpion, wenn er um ein Ei bittet?
13 Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten.



Es muss den Jüngern gefallen haben, wie Jesus gebetet hat; darum hat dann auch einer von ihnen zu Jesus gesagt:
„Herr, lehre uns beten.“ (Lk 11:1)
Jesus hingegen hat es nicht grundsätzlich gestört, dass seine Jünger ihm beim Beten zuschauen.
Gewiss gibt es da im Evangelium Situationen, in denen Jesus lieber alleine beten will und in denen er seine Jünger wegschickt; (vgl. Mt 14:22f) und auch auf dem Ölberg entfernt sich Jesus so weit von seinen Jüngern, dass er beim Gebet allein ist. (vgl. Mk 14:35f parr)
Das heutige Evangelium zeugt jedoch von einer Atmosphäre der Vertrautheit, der Freundschaft und der Familiarität, die zwischen Jesus und seinen Jüngern da war. Und es ist diese Atmosphäre, die den Jüngern das Interesse und die Freude am Gebet ermöglicht; und es ist auch diese Atmosphäre wie eine Brücke, auf der Jesus den Jüngern sein Beten vermitteln kann.
Wir merken bereits, dass Jesus beim Beten eine Beziehung zu Gott hat, die er nicht für sich exklusiv aussondert: Seine Jünger dürfen ihm dabei zuschauen; sie dürfen nach seinem Beten fragen; sie dürfen beten wie er; sie dürfen beten mit ihm.
Diese Haltung Jesu hat Paulus im Brief an die Philipper einmal so beschrieben:
„Jesus war Gott gleich.
Er betrachtete dieses Sein wie Gott aber nicht als seine Beute sondern er leerte sich aus.“ (Phil 2:6f)
Und dieses Sich Ausleeren geschieht dann, indem er ihnen das Beten – sein Beten – lehrt:
„Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, ...“ (Lk 11:2)
Allein schon dieses Beginnen mit „Vater“ sagt uns, dass die angesprochene Atmosphäre der Freundschaft zwischen Jesus und den Jüngern herrührt von Jesu Beziehung zum Vater. Die Vertrautheit mit den Jüngern hat seinen Grund in Jesu Geborgenheit beim Vater. Die Familiarität zwischen Jesus und seinem Vater weitet sich im „Vater unser“ Gebet Jesu aus auf die Gemeinschaft mit seinen Jüngern. Oder noch einmal anders gesagt: Beim Beten des „Vater unser“ werden die Jünger in die Familie Gottes hinein genommen.
Das ist eigentlich schon das Wesentliche beim Beten, so wie Jesus es uns lehrt: Gott als einen väterlichen Freund sehen und ansprechen.
Darum spricht Jesus auch nicht von Gebetsmethoden und Meditationstechniken; darum macht er auch nicht viele Worte. Es geht um eine glaubende und vertrauende Haltung des Herzens Gott gegenüber. Das macht das Beten aus und das genügt zum Beten.
In den folgenden Bitten des Vaterunsers formuliert sich dieses gläubige Vertrauen aus, indem es von Gott, dem Vater, die Gewährung und Gestaltung der wesentlichen Lebensräume erwartet:
Den Lebensraum der Beziehung zu Gott, also den religiösen Lebensraum;
den materiellen Lebensraum; und schließlich
den negativen Lebensraum, der gekennzeichnet ist von unserer Schuld und Sünde und von unserer Verführbarkeit.
Unser gesamtes Leben auch in seiner heutigen komplizierten Vielfalt ist auf diese drei Lebensräume zurückführbar.

Wie sehr Jesus mit dieser seiner Gebetshaltung in der Tradition seines Volkes steht erzählt uns die erste Lesung, in der Abraham für die Städte Sodom und Gomórra bittet. (Gen 18:20-32)
Bereits in dieser Geschichte sind eine Vertrautheit mit Gott und ein Vertrauen zu Gott bemerkbar, das im Leben Jesu freilich eine unüberbietbare Dichte erhält.
Was uns die Geschichte mit Abraham und das Evangelium sagen wollen ist dies, dass Gott sich von unserem Beten berühren lässt, weil er ein barmherziger und gnädiger Gott ist, ein Gott mit Herz. Ermutigen nur wir uns von mal zu mal zu jenem Vertrauen,
das bittet, bis es erhält,
das sucht, bis es findet und
das anklopft bis ihm geöffnet wird.

In diesem Vertrauen wollen wir beten:
Heiliger Gott, wir dürfen dich Vater nennen und mit den Worten deines Sohnes zu dir beten. Lass dein Reich unter uns wachsen und schenke uns den Glauben an deine Sorge um uns. Durch Christus, unseren Herrn. - Amen!

Das Bessere erwählen!


Aus dem hl. Evangelium nach Lukas 10:38 – 42

38 Sie zogen zusammen weiter, und er kam in ein Dorf. Eine Frau namens Marta nahm ihn freundlich auf.
39 Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu.
40 Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen, für ihn zu sorgen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die ganze Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen!
41 Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen.
42 Aber nur eines ist notwendig. Maria hat das Bessere gewählt, das soll ihr nicht genommen werden.



Wir merken im Evangelium schon im ersten Satz, dass Marta die Herrin im Haus ist: Sie ist es, die Jesus freundlich aufnimmt; und sie ist dann auch ganz davon in Anspruch genommen für ihn zu sorgen. Für sie kommt in Jesus einer zu Besuch, dem sie etwas Gutes zum essen und trinken vorsetzen möchte und den sie mit ihrer Gastfreundschaft verwöhnen möchte – ebenso oder vielleicht mehr noch als sonst einen guten Freund und Bekannten.
Ihre Gastfreundschaft hat Marta ganz schön in Schwung oder wie wir heute gern sagen: in Stress gebracht; das meint Jesus, wenn er sie mit leichtem Tadel anspricht: „Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen.“ (Lk 10:41)

Wir können uns darum sehr gut vorstellen, wie Maria mehr und mehr zu einem roten Tuch für Marta wird: denn wie ein Gegenpol zur emsigen und wirbeligen Marta sitzt Maria ruhig zu Füßen Jesu und tut überhaupt nichts oder sagen wir fast nichts: denn sie hörte nur Jesu Worten zu! (Lk 10:39)
Wohl auch für die meisten von uns ist das Verhalten der Maria schwer zu ertragen;
wohl auch die meisten von uns werden wie Marta der Meinung sein, Maria möge ihr bei der Bewirtung Jesu helfen.
Marta dachte wohl, Jesu sei wie die meisten von uns ihrer Meinung; und sie sagt zu ihm beinahe vorwurfsvoll: „Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die ganze Arbeit mir alleine überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen!“ (Lk 10:40)
Sie wendet sich mit ihrer Klage und ihrer Bitte gleich an Jesus, weil der doch immer wieder betont, dass Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme und überhaupt die Nächstenliebe so wichtig ist;
und dann wird Jesus wohl kaum gegenteiliger Meinung sein, da doch sie ihn eingeladen und aufgenommen hat und da doch sie sich so sehr um sein Wohlergehen bemüht.
Sie hat gewiss erwartet, Jesus wird zu Maria sagen:
„Ja, ja, geh nur und hilf deiner Schwester du kannst mir ja nachher wieder zuhören zusammen mit deiner Schwester.
Aber nein: In großer Freiheit wagt es Jesus, in diesem Punkt nicht mit der Hausherrin einer Meinung zu sein und ihr die gewiss herbe Antwort zu geben:
„Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen.
Aber nur eines ist notwendig.
Maria hat das Bessere erwählt,
und das soll ihr nicht genommen werden.“ (LK 10:41f.)

Aus dieser Antwort Jesu ersteht die Frage: Was ist nun das Eine Notwendige, das Jesus meint?
Und worin besteht das Bessere, das Maria erwählt hat und das ihr nicht genommen werden soll?

Antwort auf diese Fragen finden wir nicht nur im Blick auf das heutige Evangelium allein sondern auch im Blick auf die Sendung und die Aufgabe Jesu. Und die Aufgabe Jesu ist es, zu verkünden, dass das Reich Gottes nahe ist. Wenn er darum bei wem auch immer zu Besuch kommt, dann lässt er seine Aufgabe nicht mit den Schuhen vor der Tür stehen um sich von seinem Gastfreund bedienen und verwöhnen zu lassen. Die Nähe des Reiches Gottes ist nicht wie ein Kleid, das er ablegen oder wechseln könnte; die Nähe des Reiches Gottes ist ihm in Fleisch und Blut übergegangen so sehr, dass in ihm selber, in seinen Worten und Taten, das Reich Gottes nahe gekommen ist. Darum gilt für Jesus durchgehend, was er einmal von sich selber gesagt hat, dass „er nämlich nicht gekommen ist, sich bedienen zu lassen sondern selber zu dienen.“ (Mk 10:45parr.)
Und das gilt natürlich auch für den Besuch bei Marta.

Darum ist das einzig notwendige die Nähe des Reiches Gottes und somit die Nähe Jesu.

Und worin besteht nun das Bessere, das Maria gewählt hat?
Sie hat im Gegensatz zu Marta begriffen, worum es Jesus bei seinem Besuch geht: Er will sich bei ihnen beiden nicht ausruhen, er will nicht abschalten, er will sich nicht den Bauch voll schlagen.
Er will auch hier die Botschaft von der Nähe des Reiches Gottes loswerden. Maria spürt, dass Jesus diese Botschaft wie eine glückliche und beseligende Last mit sich trägt und dass ihm nichts mehr Freude bereitet, als wenn er diese Botschaft Menschen weitergeben kann. Darum hat Maria es auch als das Bessere erkannt, sich dem Herrn zu Füßen zu setzen und seinen Worten zuzuhören.
Und dass Maria keinen Belanglosigkeiten zugehört hat kommt allein schon dadurch zum Ausdruck, dass Maria sich dem Herrn zu Füßen setzt. Mit diesem „Zu Füßen sitzen“ wird nämlich eine Lehrer-Schüler-Beziehung angedeutet. Maria hört als Schülerin, was Jesus, der Lehrer, ihr zu sagen hat.

Das heutige Evangelium ist darum eine sehr einfache und sehr einprägsame Unterweisung für unser christliches Leben: Das Eine Notwendige ist auch für uns, die Nähe Jesu zu suchen; und das Bessere, das wir dabei erwählen ist immer, auf die Worte dieses nahen Jesus zu hören.

Diese Unterweisung gilt jeden Gottesdienst: Wenn wir Jesus dabei freundlich aufnehmen, dann nicht, um ihn mit einer halben oder einer dreiviertel Stunde zu bedienen und ihm die Lieder und Gebete vorzusetzen, die wir in dieser Zeit beten oder singen. Es sollte uns einzig darum gehen, die Nähe dieses Jesus zu suchen, uns zu seinen Füßen zu setzen und seinen Worten zuzuhören; er hat jedem von uns etwas zu sagen, jedem in seiner ganz eigenen und konkreten Situation; wir müssen nur unsere Geschäftigkeit ablegen und unsere Ohren für ihn öffnen.
Diese Unterweisung gilt natürlich auch für alles, was uns im Alltag bewegt, durcheinander bringt, belastet, quält und ängstigt.
Erste Lesung (Gen 18:1-10a) und Evangelium sagen es uns ganz deutlich:
Der Segen in unserem Leben kommt daher, dass wir den Herrn bei uns aufnehmen, um seine Nähe zu suchen, bei ihm zu bleiben und seinen Worten zuzuhören.

Wir wollen beten:
Herr Jesus Christus, du bist unter uns. Gewähre uns, dass wir auf den Wegen, auf denen du uns entgegenkommst, dir begegnen, dich bei uns aufnehmen und auf dein Wort hören; der du lebst und waltest in Ewigkeit. - Amen!

Geh und handle genauso!


 Aus dem hl. Evangelium nach Lukas 10: 25 – 37

25 Da stand ein Gesetzeslehrer auf, und um Jesus auf die Probe zu stellen, fragte er ihn: Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?
26 Jesus sagte zu ihm: Was steht im Gesetz? Was liest du dort?
27 Er antwortete: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst.
28 Jesus sagte zu ihm: Du hast richtig geantwortet. Handle danach, und du wirst leben.
29 Der Gesetzeslehrer wollte seine Frage rechtfertigen und sagte zu Jesus: Und wer ist mein Nächster?
30 Darauf antwortete ihm Jesus: Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho hinab und wurde von Räubern überfallen. Sie plünderten ihn aus und schlugen ihn nieder; dann gingen sie weg und ließen ihn halbtot liegen.
31 Zufällig kam ein Priester denselben Weg herab; er sah ihn und ging weiter.
32 Auch ein Levit kam zu der Stelle; er sah ihn und ging weiter.
33 Dann kam ein Mann aus Samárien, der auf der Reise war. Als er ihn sah, hatte er Mitleid,
34 ging zu ihm hin, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie. Dann hob er ihn auf sein Reittier, brachte ihn zu einer Herberge und sorgte für ihn.
35 Am andern Morgen holte er zwei Denare hervor, gab sie dem Wirt und sagte: Sorge für ihn, und wenn du mehr für ihn brauchst, werde ich es dir bezahlen, wenn ich wiederkomme. 36 Was meinst du: Wer von diesen dreien hat sich als der Nächste dessen erwiesen, der von den Räubern überfallen wurde?
37 Der Gesetzeslehrer antwortete: Der, der barmherzig an ihm gehandelt hat. Da sagte Jesus zu ihm: Dann geh und handle genauso!




Wir haben eben das Gleichnis vom barmherzigen Samariter gehört. Damit wollte Jesus Antwort geben auf die Frage, wer unser Nächster sei: Es ist derjenige, der gerade unsere Hilfe braucht!
Dabei spielt es keine Rolle, ob der Hilfsbedürftige ein Verwandter ist oder ein Freund. Es spielt einzig eine Rolle, ob er Hilfe braucht! Und zwar meine! Ich muss die Not meines Nächsten sehen als eine Einladung an mich, ihm zu helfen.
Dabei müssen alle anderen Aufgaben, die ich mir vorgenommen habe, zurückstehen. Der Nächste in Not darf sich an die erste Stelle meiner Interessen drängen. Jesus gibt ihm im heutigen Gleichnis die Erlaubnis dazu. Was für ein weites Herz zeigt sich doch in den Worten Jesu? Welch eine barmherzige Liebe? Da sehen nicht nur die Augen; da sieht auch das Herz!

Um das müssen wir bitten: dass wir zu den sehenden Augen ein sehendes Herz bekommen; denn oft genug sehen zwar unsere Augen; unser Herz jedoch verhärtet sich und bleibt verschlossen.

Es ist eine gute Einübung in die Haltung des barmherzigen Samariters, wenn wir uns jeden Tag frühmorgens einige Augenblicke darauf besinnen, welche Ziele wir uns für heute vornehmen und dann auch unsere Nächsten ins Herz fassen, denen wir erwartungsgemäß und unerwartet begegnen werden.
Es ist allein das schon ein großer Gewinn, wenn wir unseren Angehörigen in der Haltung des barmherzigen Samariters begegnen wollen.
Und dann am Abend der Rückblick auf den vergangenen Tag: Wo habe ich mich wie der barmherzige Samariter verhalten und wo war ich der Levit oder der Priester, der wohl gesehen hat – aber dennoch vorbeigegangen ist am Nächsten in Not.

Wenn ich mich so teils voll Freude teils voll Reue an die Haltung des barmherzigen Samariters gewöhne und sie allmählich zu meiner Haltung mache – dann darf ich dabei wissen, dass im barmherzigen Samariter sich Jesus selber verbirgt.
Und dass dieser Jesus an mir auch Samariterdienst tut, in dem er mir meine Sünden vergibt; in dem er zu mir Worte des Friedens, der Freude, des Lebens spricht; in dem er zu mir kommt im Brot des Lebens, in der hl. Kommunion.

Im Gleichnis vom barmherzigen Samariter macht Jesus uns auch klar, warum es nicht immer leicht ist, barmherziger Samariter zu sein: Es bedeutet Mühe, Rücksichtnahme, Belastung. Der Weg des Samariters ist ein Weg in Gemeinschaft; der Samariter geht nicht allein wie der Levit und der Priester; er geht in Begleitung.
Darum müssen wir in der Wandlung zum Samariter immer wieder einen bewussten Schritt tun heraus aus unserem Alleinseinwollen, aus unserem Ungestörtseinwollen hinein in die Gemeinschaft mit dem, der gerade unsere Hilfe braucht. Dass das nicht unbedingt der Trend der Zeit ist, liegt auf der Hand.
Aber ist der Trend Jesu und des Evangeliums; es ist der Trend der Menschlichkeit und der Caritas.
Und wenn wir wirklich wollen, dass es in unserer Welt besser wird, dann müssen wir diesem Trend folgen; dazu will uns Jesus durch sein Wort ermutigen und durch die hl. Kommunion stärken.

Wir wollen beten:
Gott, du willst uns begegnen in den Menschen. Öffne unseren Blick für die Schwestern und Brüder, die auf uns warten und die unsere Hilfe brauchen. Durch Christus, unseren Herrn. Amen!

Das Reich Gottes ist nahe!




Aus dem hl. Evangelium nach Lukas 10: 1 – 12.17 – 20


1 Danach suchte der Herr zweiundsiebzig andere aus und sandte sie zu zweit voraus in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte.
2 Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.
3 Geht! Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe.
4 Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Schuhe! Grüßt niemand unterwegs!
5 Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus!
6 Und wenn dort ein Mann des Friedens wohnt, wird der Friede, den ihr ihm wünscht, auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurückkehren.
7 Bleibt in diesem Haus, esst und trinkt, was man euch anbietet; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Lohn. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes!
8 Wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch aufnimmt, so esst, was man euch vorsetzt.
9 Heilt die Kranken, die dort sind, und sagt den Leuten: Das Reich Gottes ist euch nahe.
10 Wenn ihr aber in eine Stadt kommt, in der man euch nicht aufnimmt, dann stellt euch auf die Straße und ruft:
11 Selbst den Staub eurer Stadt, der an unseren Füßen klebt, lassen wir euch zurück; doch das sollt ihr wissen: Das Reich Gottes ist nahe.
12 Ich sage euch: Sodom wird es an jenem Tag nicht so schlimm ergehen wie dieser Stadt.
17 Die Zweiundsiebzig kehrten zurück und berichteten voll Freude: Herr, sogar die Dämonen gehorchen uns, wenn wir deinen Namen aussprechen.
18 Da sagte er zu ihnen: Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen.
19 Seht, ich habe euch die Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und die ganze Macht des Feindes zu überwinden. Nichts wird euch schaden können.
20 Doch freut euch nicht darüber, dass euch die Geister gehorchen, sondern freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind.






Wenn Jesus im heutigen Evangelium 72 Jünger zu zweit aussendet in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte, dann ist das Programm interessant das er ihnen mit auf den Weg gibt.
Diese 72 Jünger sind ein Vorbild für die Kirche unserer Tage. Wir finden darum im heutigen Evangelium eine Antwort auf die Frage, was wir im Auftrag Jesu in dieser Welt tun sollen.
Sollen wir viel haben? Nein, denn ohne Geldbeutel, ohne Vorratstasche, ohne Schuhe schickt Jesus seine Jünger auf den Weg. (vgl. Lk 10:4)
Sollen wir viel reden? Nein, denn ohne viele Worte schickt Jesus seine Jünger auf den Weg: „Grüßt niemand unterwegs!“ (Lk 10:4) trägt er ihnen auf.
Was sollen sie also tun?
„Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus!“ (Lk 10:5)
Dieser Friede soll nicht nur in ihren Worten zum Ausdruck kommen sondern auch in ihrem Verhalten: „Bleibt in diesem Haus, esst und trinkt, was man euch anbietet. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes.“ (Lk 10:7) Das Bleiben können und das Essen können was auf dem Tisch kommt sind äußere Zeichen für eine innere Haltung des Friedens. Sie sollen sich niederlassen können und dabei nicht wählerisch sein und nörgeln.


So sollen seine Jünger eine Atmosphäre des Friedens schaffen als Vorbereitung, als Voraussetzung, als Nest für ihre eigentliche Botschaft, dass nämlich das Reich Gottes nahe ist!


Diese Haltung des Friedens ist auch für uns erstrebenswert. Das tut uns gut wie auch jenen, mit denen wir beisammen sind. Wie könnte diese Haltung bei uns etwa ausschauen?
Zum Beispiel so, dass wir bei einem Besuch oder bei einer Begegnung ganz dabei sind; dass wir nicht schon an das denken, was wir als nächstes tun sollen; dass wir also das Vorher und das Nachher zurückstellen, um ganz bei dem Menschen sein zu können, dem wir gerade begegnen. Jeder von uns hat da sicher schon seine Erfahrungen gemacht und er weiß wie mühsam das oft ist.


Ein Beitrag zu diesem Frieden kann dann etwa auch der sein, dass wir unsere Friedlosigkeit eingestehen und sagen, dass wir jetzt gerade mit etwas ganz anderem beschäftigt sind oder dass wir uns momentan nicht auf eine Begegnung einlassen können und das lieber ein andermal in Ruhe tun möchten.


Zeichen für so eine Friedenshaltung wäre dann auch die Zufriedenheit, die das essen kann, was auf den Tisch kommt und die das annehmen kann, was einem geschenkt wird. Wie oft haben wir da doch Gelegenheit unsere Friedfertigkeit unter Beweis zu stellen!


Oder wenn wir etwas geschenkt bekommen! Dieses Geschenk anzunehmen ohne dabei gleich zu fragen: Was muss ich dafür tun? Wie muss ich dieses Geschenk vergelten? Was steckt hinter diesem Geschenk - welche unausgesprochene Forderung? Soll ich etwa damit bestochen und gekauft werden?


Wenn Jesus 72 Jünger aussendet, dann meint er zu allen Menschen; denn man glaubte damals, die Gesamtbevölkerung der Erde setzte sich aus 72 Völkern zusammen. Nun – zu allen Menschen zählen zuerst unsere nächsten Angehörigen. Unsere Hausgenossen sind die ersten, zu denen Jesus uns schickt mit der Haltung des Friedens und mit der Botschaft von seinem Reich – das vergessen wir allzu leicht; wohl deshalb, weil es nicht leicht ist, gerade mit den Leuten, mit denen wir täglich beisammen sind, in Frieden auszukommen;


Wie sind die eben beschriebenen Haltungen des Friedens möglich? Sicher nicht wenn ich allein dastehe! Sehr wohl aber, wenn jemand hinter mir steht, der mich beauftragt, der mir eine Botschaft gibt, wie Jesus den Jüngern, wie Jesus auch uns: die Botschaft, dass das Reich Gottes nahe ist!
Das ist es nämlich: Wenn ich an diese Botschaft glaube und sie für wahr halte, dann ist das so etwas großes, dass es tatsächlich gleichgültig ist ob vor mir auf dem Tisch nun eine Brennsuppe steht oder ein Zigeunerspieß oder eine Schwarzwälder Kirschtorte.


Ein weiteres Zeichen für die Nähe des Reiches Gottes ist die Sorge um die Kranken; darum trägt Jesus seinen Jüngern auch auf: „Heilt die Kranken, die dort sind!“ (Lk 10:9) Es ist ein sicheres Zeichen für die Nähe des Reiches Gottes, wenn die Kranken gut behandelt werden; wenn sie besucht und gepflegt werden - sei es zu Hause oder im Krankenhaus.


Selbst dort, wo die Jünger nicht aufgenommen werden, sollen sie die Nähe des Reiches Gottes verkünden; gegen Widerstand und Ablehnung sollen sie die Botschaft vom Reich Gottes stellen.
Das ist eine heikle Sache; da braucht es Rückgrat und Überzeugung: dort vom Reich Gottes zu reden, wo einem der Wind ins Gesicht bläst; dort die Botschaft Jesu zu vertreten, wo man mit massivem Liebesentzug rechnen muss. Spätestens in solchen Situationen weißt du, was du am Reich Gottes hast oder nicht hast und wie sehr du in diesem Reich Gottes lebst oder bloß deinen Vorteil und den Weg des geringsten Widerstandes suchst.


Ja, und dann kommen sie, die Jünger – voll Freude darüber, dass ihnen sogar die Dämonen gehorchen. Die müssen so was wie ein totales Erfolgserlebnis gehabt haben.
Die Antwort Jesu rückt zurecht: „Freut euch nicht darüber, dass euch die Dämonen gehorchen, sondern freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind.“ (Lk 10:20)
Man möchte doch meinen, Jesus sollte sich mit seinen Jüngern freuen, dass sie seine Mission so erfolgreich erledigt haben.
Aber Jesus ist kein Miesmacher; er lenkt die Freude der Jünger auf etwas anderes: weg vom Erfolg auf Erden – hin zum Erfolg im Himmel; der Erfolg auf Erden vergeht – was aber im Himmel geschieht, das bleibt.
Viele Schüler freuen sich in diesen Tagen über ihre guten Noten und sind traurig über weniger gute; die Eltern freuen sich und trauern mit. Ihnen besonders gelten die Worte Jesu:
„Freut euch nicht über eure guten Noten und seid nicht traurig über die weniger guten; sondern freut euch, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind;“ d.h.: freut euch, dass Gott euch im Auge und im Herzen hat; dass er an euch denkt; dass er euch liebt – das ist der einzige Grund wahrer Freude!


Wir wollen beten: Gott, auch wir dürfen das Kommen deines Reiches ankündigen. Hilf uns, deinen Frieden und deine Freude zu den Menschen zu bringen. Durch Christus, unseren Herrn! – Amen!