Samstag, August 25, 2007

Bemüht euch mit allen Kräften...


Aus dem hl. Evangelium nach Lukas 13:22 – 30

22 Auf seinem Weg nach Jerusalem zog er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und lehrte.
23 Da fragte ihn einer: Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden? Er sagte zu ihnen:
24 Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen; denn viele, sage ich euch, werden versuchen hineinzukommen, aber es wird ihnen nicht gelingen.
25 Wenn der Herr des Hauses aufsteht und die Tür verschließt, dann steht ihr draußen, klopft an die Tür und ruft: Herr, mach uns auf! Er aber wird euch antworten: Ich weiß nicht, woher ihr seid.
26 Dann werdet ihr sagen: Wir haben doch mit dir gegessen und getrunken, und du hast auf unseren Straßen gelehrt.
27 Er aber wird erwidern: Ich sage euch, ich weiß nicht, woher ihr seid. Weg von mir, ihr habt alle Unrecht getan!
28 Da werdet ihr heulen und mit den Zähnen knirschen, wenn ihr seht, dass Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes sind, ihr selbst aber ausgeschlossen seid.
29 Und man wird von Osten und Westen und von Norden und Süden kommen und im Reich Gottes zu Tisch sitzen.
30 Dann werden manche von den Letzten die Ersten sein und manche von den Ersten die Letzten.



„Sind es nur wenige, die gerettet werden?“ (Lk 13:23) Diese Frage lässt an den Heiligen Rest denken, der nach den Worten der Schrift gerettet wird. „Dann wird der Rest von Zion, und wer in Jerusalem noch übrig ist, heilig genannt werden, jeder, der in Jerusalem in das Verzeichnis derer, die am Leben bleiben sollen, eingetragen ist.“ (Jes 4:3) Oder an anderer Stelle: „An jenem Tag wird Israels Rest – und wer vom Haus Jakob entkommen ist – sich nicht mehr auf den stützen, der ihn schlägt, sondern er stützt sich in beständiger Treue auf den Herrn, auf den Heiligen Israels. Ein Rest kehrt um zum starken Gott, ein Rest von Jakob. Israel, wenn auch dein Volk so zahlreich ist wie der Sand am Meer – nur ein Rest von ihnen kehrt um.“ (Jes 10:20-22)
Dieser Gedanke vom „Heiligen Rest“ verbindet sich mit dem des „auserwählten Volkes.“ „Weil er deine Väter lieb gewonnen hatte, hat er alle Nachkommen eines jeden von ihnen erwählt und dich dann in eigener Person durch seine große Kraft aus Ägypten geführt, um bei deinem Angriff Völker zu vertreiben, die größer und mächtiger sind als du, um dich in ihr Land zu führen und es dir als Erbbesitz zu geben, wie es jetzt geschieht.“ (Deut 4:37-38) Solche Worte aus der Schrift verleiten zur Annahme, die Zugehörigkeit zu diesem hl. Rest und zu diesem auserwählten Volk erlaube es, die Hände in den Schoß zu legen und sich die Frucht dieser Auserwählung in der Teilhabe am Reich Gottes schenken zu lassen.
Dem hält Jesus jedoch entgegen: „Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen; denn viele, sage ich euch, werden versuchen hineinzukommen, aber es wird ihnen nicht gelingen.“ (Lk 13:24)
Welches „Bemühen“ meint Jesus hier wohl? Das Bemühen, sich mit möglichst gewissenhafter Befolgung des Gesetzes den Eintritt in das Reich der Himmel erwerben zu können? Gibt es noch ein anderes Bemühen?
Ich meine, sehr wohl!

Ich meine jenes Bemühen, das sich an der Liebe entzündet, die Gott in seinem Bemühen um uns zeigt: „Weil der Herr euch liebt und weil er auf den Schwur achtet, den er euren Vätern geleistet hat, deshalb hat der Herr euch mit starker Hand herausgeführt und euch aus dem Sklavenhaus freigekauft, aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten.“ (Deut 7:8) Im Neuen Bund drückt sich diese Liebe bei Johannes so aus: „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.“ (Joh 3:16) Wenn ich das Bemühen Gottes um mich anschaue, wie es sich im Leben, Leiden und Sterben Jesu äußert, und dieses Bemühen in mein Herz eindringen lasse, dann kann ich nicht umhin, als mich aus dankbarer Freude ebenso mit allen Kräften zu bemühen, durch die enge Tür zu gelangen. In diesem Bemühen mit allen Kräften kommt dann nämlich die Sehnsucht machtvoll zum Ausdruck, bei dem zu sein, den ich so sehr liebe, weil ich mich so sehr von ihm geliebt weiß;
wie schreibt doch Johannes in 1 Joh 4:16: „Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.“ Dieses frohe und unablässige Mühen hat hinter der engen Türe nämlich jenen Schatz entdeckt, dem mein Herz gehören möchte. (vgl. Lk 12:34; Mt 6:21) Und es ist ein Bemühen mit allen Kräften, wie bei jenem Mann, der den Schatz seines Lebens im Acker gefunden hat und nun alles verkauft, um diesen Acker zu erwerben. (vgl. Mt 13:44) Oder wie bei Paulus, der „alles als Verlust ansieht, weil die Erkenntnis Christi Jesu, seines Herrn, alles übertrifft. Seinetwegen hat er alles aufgegeben und hält es für Unrat, um Christus zu gewinnen.“ (Phil 3:8). Dieses Bemühen mit allen Kräften durch die enge Tür zu gelangen ist zuletzt ein Bemühen um Christus selber. Und was wären das für Christen, die sich nur widerwillig unter Strafandrohung und mit Jammern und Klagen zu diesem Bemühen herbeiließen!
Er der sein Leben für uns hingegeben hat sollte es nicht wert sein, dass wir uns mit allen Kräften um ihn bemühten? Wie sehr verkennen wir doch die Liebe Christi zu uns und wie undankbar sind wir dem Herrn gegenüber!?
Bitten wir darum den Herrn gar sehr um die Sehnsucht, aufzubrechen und bei ihm zu sein. (vgl. Phil 1:23) Amen!

Freitag, August 17, 2007

Nicht Frieden sondern Spaltung!


 
Aus dem hl. Evangelium nach Lukas 12: 49 – 53

49 Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!
50 Ich muss mit einer Taufe getauft werden, und ich bin sehr bedrückt, solange sie noch nicht vollzogen ist.
51 Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, nicht Frieden, sondern Spaltung.
52 Denn von nun an wird es so sein: Wenn fünf Menschen im gleichen Haus leben, wird Zwietracht herrschen: Drei werden gegen zwei stehen und zwei gegen drei,
53 der Vater gegen den Sohn und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen ihre Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter.





Wenn Jesus heute im Evangelium sagt, er sei nicht gekommen um Frieden auf die Erde zu bringen sondern Spaltung (vgl. Lk 12:51), dann ist das kein verbaler Ausrutscher, den wir schnell wieder vergessen sollten.
Jesus gibt damit auch keine Rechtfertigung von kriegerischen Ereignissen, in welche die Kirche im Verlauf ihrer Geschichte verwickelt war.

Er weist mit diesen Worten auf eine Konsequenz hin, die sich aus dem ernsten Zusammenleben mit ihm für seine Jünger ergibt: Auf die Tatsache nämlich, dass Zusammenleben mit ihm immer wieder und unweigerlich zum Auseinanderleben mit anderen Menschen führt, die nicht oder nur halb in der Gemeinschaft mit Jesus leben. Dabei kann dieses Auseinanderleben gerade auch die nächsten Angehörigen betreffen.
Jesus zeichnet mit dem Wort von der Spaltung selbst in der Familie eine Situation, in der Menschen stärker mit Jesus verbunden sind als selbst mit den nächsten Familienangehörigen.
Dass diesen Menschen also die Harmonie mit Jesus mehr bedeutet als die Harmonie mit der eigenen Familie.

Diese Worte Jesu werden etwa Wirklichkeit, indem Petrus und die übrigen Jünger alles und alle verlassen und Jesus nachfolgen. Die heutigen Worte Jesu vermitteln jene Schärfe und jenen Schmerz der Trennung, den die ernsthafte Nachfolge Jesu unweigerlich in engste zwischenmenschliche Beziehungen bringt. Diese Schärfe und diesen Schmerz meint Jesus auch, wenn er meint, „er sei gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen und wie froh er wäre, es würde schon brennen.“ (Lk 12:49)

Die heutigen Worte Jesu haben sich im Lauf der Kirchengeschichte immer wieder verwirklicht: Beispielhaft etwa in der Trennung des Franz von Assisi von seinem Vater;
oder in der Trennung des Niklaus von der Flüe von seiner Familie.
All diese Ereignisse zeigen: Je klarer die Entschiedenheit für Jesus um so markanter die Trennung und Lösung von jenen, die nicht oder nur halb für Jesus sind.

In unseren Tagen werden die Worte Jesu Wirklichkeit in der Auseinandersetzung mit fernöstlichen und esoterischen Heilslehren, die mit Jesus nichts zu tun haben und sich dennoch an das Christentum anbiedern möchten.

Wenn wir das so bedenken, dann müsste uns ein Leben in Harmonie mit allem und mit allen ohne Spaltung und Zwietracht eigentlich nachdenklich stimmen: Müssten nicht Auseinandersetzungen, Grenzziehungen und in der Folge dann Trennungen im Sinne des heutigen Evangeliums Kennzeichen eines überzeugten christlichen Lebens sein?
Wo geschehen diese Spannungen in unserem Leben? Und wenn unser Leben total spannungslos ist, wie ernst ist es uns da noch mit unserem Glauben, mit unserer Beziehung zu Jesus, mit unserem christlichen Leben?

So wir diesen Fragen nachgehen, wird eines klar: Die Auseinandersetzungen, Konflikte, Trennungen, die sich um Jesu willen im zwischenmenschlichen Bereich ereignen, vollziehen sich zuerst in uns selber.
In uns selber ereignen sich zuerst das Berührt werden von Jesus, dann das Betroffensein, dann die Einsicht radikaler Umkehr und Änderung und schließlich der Entschluss, diese Einsicht in unserem Leben zu verwirklichen.

Spiegelt sich also in einem äußerlich ruhig gehaltenen Leben meine mangelnde innere, christliche Überzeugung wider?
Mitnichten, antwortet die Allgemeinheit, denn Religion sei Privatsache, das geht niemanden etwas an!

Aber stellt nicht gerade das heutige Evangelium klar, dass Jesus absolut nicht dieser Meinung ist? Im Gegenteil! Weil die Beziehung zu Jesus eben keine Privatsache ist, darum kommt es ja zu Konflikten, Auseinandersetzungen, Spaltungen und Zwietracht.
Ist die Rede von Religion als Privatsache nicht eigentlich uneingestandene religiöse Überzeugungslosigkeit?

Jesus möchte, dass das Feuer brenne, das er gekommen ist auf die Erde zu werfen.
Was heißt das anderes als dass meine, deine, unsere Beziehung zu Jesus unser Leben und das Leben um uns verändere?

Wir wollen darum beten:
Gott, im Blick auf Jesus, deinen Sohn, bitten wir dich: Schenk uns die Entschlossenheit und den Mut, dich vor den Menschen zu bezeugen. Durch ihn, Christus, unseren Herrn. Amen!

Dienstag, August 14, 2007

Den Lauf vollendet!

 
Aus dem hl. Evangelium nach Lukas 1:39 – 56

39 Nach einigen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa.
40 Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet. 41 Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt
42 und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.
43 Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? 44 In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib.
45 Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.
46 Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des Herrn,
47 und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
48 Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
49 Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, und sein Name ist heilig.
50 Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten.
51 Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;
52 er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
53 Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen.
54 Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen,
55 das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
56 Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück.




Nachdem Maria im Kreis der Jünger verstorben war schwang sich ihr Leichnam in strahlender Lichtaura, von Engeln unterstützt, himmelwärts. Die Apostel umstanden das leere Grab und schauten der empor Schwebenden nach. Thomas, der wie schon bei Jesus zu spät gekommene Zweifler, erhielt Marias Gürtel zur Bestätigung. Marias Kleider aber blieben zur Stärkung der Gläubigen im Sarkophag, in dem Blüten und Kräuter wuchsen. – So berichtet die Legende.

Das Gedeihen der Blüten und Kräuter ist als Applaus zu verstehen, dass in Maria ein Mensch mit Leib und Seele den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet und die Treue gehalten hat. Nun wird ihr unter dem jubelnden Klatschen der Schöpfung die Siegeskrone der Gerechtigkeit aufs Haupt gesetzt (vgl. 2 Tim 4:7f.) In diese Anerkennung stimmen mit der zweiten Lesung auch die Gestirne des Alls ein, da Maria von der Sonne umkleidet wird, der Mond sich ihr zu Füßen legt und Sterne ihr Haupt zieren. (vgl. Offb 12:1).
Wie wir die Siegerin eines Wettkampfes belohnen mit einem Pokal und einer Plakette und auf jeden Fall mit viel Geld und viel Ehre so ehren die Geschöpfe Mariens Aufnahme in die himmlische Herrlichkeit Gottes.

Doch kehren wir auf unsere Erde zurück wo wir uns doch noch heimischer fühlen und bewundern wir etwas ausführlicher das Bravo der Schöpfung Gott gegenüber.
Bauernregeln singen uns ein lebendiges Lied davon:
"Zu Mariä Himmelfahrt, das wisse, / gibt's die ersten guten Nüsse!"
"Mariä Himmelfahrt Sonnenschein / bringt meistens uns viel guten Wein."
"Wer Rüben will, recht gut und zart, / sä' sie an Maria Himmelfahrt."
"Hat Maria gut Wetter, wenn sie zum Himmel fährt, sie schöne Tage beschert."
"Leuchten vor Maria Himmelfahrt die Sterne, / dann hält sich das Wetter gerne."
"Wie das Wetter am Himmelfahrtstag, / so es noch zwei Wochen bleiben mag." Oder noch besser:
"Wie das Wetter am Maria Himmelfahrtstag, / so der ganze Herbst sein mag.“

Wir hören es: Die Nüsse, der Wein, die Rüben, die Kräuter, das Wetter, Sonne und Sterne – sie alle wissen der Mutter Jesu am heutigen Tag ein Lied zu singen anlässlich ihrer Heimkehr in den Himmel!
Und da sollten wir nachstehen und uns nicht auch von ganzem Herzen freuen darüber, was heute Gott Großes an der Mutter seines Sohnes getan hat? Zumal sie doch auch unsere Mutter ist. Was wären wir doch für undankbare Kinder, wenn wir nicht bestrebt wären, den Lobpreis der Schöpfung zu übertreffen und wir unsere kindliche Anhänglichkeit dadurch erweisen, dass wir Gott immer wieder danken, dass er uns in ihr eine so gute Mutter geschenkt hat. Denn nach LG 62: „Hat sie nach ihrer Aufnahme in den Himmel ihre Heil bringende Mutterschaft nicht niedergelegt, sondern fährt durch ihre vielfältige Fürbitte fort, uns die Gaben des ewigen Heiles zu vermitteln. In ihrer mütterlichen Liebe sorgt sie für die noch pilgernden und gefährdeten Geschwister ihres Sohnes, bis sie zur seligen Heimat geleitet werden.“

Sie ist gewiss zuerst deshalb gerne in den Himmel gegangen, damit sie ihrem lieben Sohn ganz nahe sein kann; aber gleich danach hat sie ihre himmlische Heimat mit Freuden aufgesucht, damit sie uns, ihren Kindern hier auf Erden, möglichst nahe sein und möglichst viel Gutes tun kann.

So fügen wir uns ein in den Chor der irdischen und himmlischen Schöpfung; und tun wir es in der Gewissheit, dass sie den Duft unseres Lobpreises dem Duft jeglicher Kräuter vorzieht und unser Bittgebet dem Lobgesang der Engel. Denn Maria ist wohl Königin geworden am heutigen Tag; dennoch ist sie vor allem unsere Mutter geblieben.
Gott sei ohne Ende gepriesen für diese unschätzbare Wohltat, die er in Maria der gesamten Menschheit erweist. Amen!